Was ist “1red” und wie wird es verwendet?
Die Frage nach der Bedeutung von “1red” lässt viele Menschen verwirrt zurückblicken, insbesondere solche, die sich mit dem Thema Farbgebung oder Color Management beschäftigen. In diesem Artikel möchten wir uns dieser Frage annehmen und Ihnen alles offizielle website darüber erzählen, was es bedeutet, wann man “1red” verwendet und wie wichtig dies in der heutigen visuellen Kommunikation ist.
Einleitung
Bereits 1980 entwickelte die International Color Consortium (ICC) das erste Profil für Farbmanagementsysteme. Dieser Schritt markierte eine entscheidende Weggabelung in der Geschichte des Farbenmanagements, da er den Weg frei für ein globales System zur Harmonisierung von Farbwerten ebnete. Unter diesem Vorzeichen wurde “1red” als Referenzwerte entwickelt und definiert.
Wie funktioniert “1red”?
Der Begriff “1red” stellt einen Bezugspunkt für Rot im Bereich der sRGB-Colorspace dar. Sichtbar ist es bei einem Lichtintensitätswert von 255, was die Höchstmenge in diesem spezifischen Farbmodell darstellt. Es ist wichtig zu beachten, dass “1red” nicht als eine bestimmte, abgestimmte Rotfarbe definiert wird, sondern eher als ein Ausgangspunkt dient.
Bei der Nutzung von Softwarewerkzeugen wie Adobe Creative Cloud oder Photoshop erhalten die Benutzer oft zwei Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Farbkreise: “sRGB” und “Adobe RGB”. Unter Umständen ist hier auch eine spezielle Einstellung zum Umschalten zwischen diesen beiden Standards vorhanden, was in vielen Fällen auf das Problem des Auslassens bestimmter Werte zurückzuführen hat. Für Benutzer von Adobe Lightroom oder anderen ähnlichen Programmen stellen “1red”, “2green” und ähnliche Bezeichnungen den Ausgangspunkt für Farbkorrekturen dar.
Zusammenspiel mit der RGB-Colorspace
Um die Bedeutung des Begriffs besser zu verstehen, ist es hilfreich sich an das Zusammenspiel von “1red” und der RGB-Colorspace zu erinnern. Diese Farbsphäre ermöglicht die Beschreibung einer großen Bandbreite von Farbtönen mithilfe dreier Primärfarben: Rot (R), Grün (G) und Blau (B). Die Addition dieser drei Komponenten ergibt eine einzigartige, visuell sichtbare Menge an Informationen. Für jeden Bereich innerhalb der RGB-Colorspace stellt “1red” einen Referenzpunkt dar.
Nutzung von Farbkreisen im Profibereich
Während die Anwender in ihren Programmen und Plattformen oft mit den Auswahlmöglichkeiten vertraut sind, geben einige professionelle Dienstleister ihre Bestrebungen offen zu. Auf dem Gebiet der Grafikdesigns stellen viele Experten fest, dass das farbliche Wahrnehmen von Menschen im Alltag stetig in die Irre geleitet wird. Sowohl beim Farbenmixing als auch bei der Falschinterpretation durch die Software ist “1red” ein zentraler Ausgangspunkt zur Überprüfung.
Die Frage, warum sich so viele Personen mit den genannten Details abstrampeln müssen und was das bedeutet, wenn sie eine bestimmte Farbe im digitalen Raum wahrnehmen wollen, kann mit einer weiteren Erklärung beantwortet werden. Während bei Farben in einem Druck alle Rötelfarben gleich sind, können diese sich durch die verwendeten Chemikalien voneinander unterscheiden.
Der Einfluss von “1red” im Color Management
Das farbliche Konzept der digitalen Welt ist so komplex wie unsere Wahrnehmung. Beim Umschalten zwischen den Farbkreisen, bei denen auch die unterschiedlichen Komponenteigenschaften in Betracht gezogen werden sollten, stellen sich neue Herausforderungen dar: “1red” dient hier als Ausgangspunkt zur Überprüfung.
Was ist der Unterschied zu Adobe RGB?
Um den Einfluss von “1red” im Color Management und wie es mit anderen Farbkreisen in Verbindung steht, möchte ich kurz erklären was ein AdobeRGB-Farbkreis eigentlich ist. Adobe RGB wurde 1998 entwickelt um die benötigten Vervollständigungsfarben für alle auf der ganzen Welt produzierten Druckmaschinen und -geräte zu erfassen.
Im Gegensatz zur sRGB-Colorspace verfügt Adobe RGB über ein wesentlich breiteres Spektrum. Es gibt auch keine Obergrenze bei den Farbkomponenten, wie es bei “1red” der Fall ist (im Bereich von R 0…255), stattdessen reicht es bis ins Bereich von G oder B.
Der Unterschied zwischen sRGB und Adobe RGB liegt nicht nur in dem bereitgestellten Farbtupfer speziellen Spektrums, sondern auch darin wie man dies weiter umsetzen kann. Dies wird im nachfolgenden Kapitel anhand verschiedener Beispiele aus den Bereichen Grafikdesignen und Digitalfotografie erläutert.
Farbkorrekturen mit “1red”
Während beim Mixen von Farben einige Faktoren, wie der Lichtintensitätswert, in die endgültige Entscheidung eingreifen können, verhält sich der Einfluss des Referenzpunktes bei einem Bezug auf “1red” leicht anders.
Beispiel:
Ein professioneller Fotograf
Ein Profi fotografiert ein Bild im sRGB-Spektrum mit 90% Farbtreue. Nun möchte er das Foto in Adobe RGB umwandeln, um die farbenmäßige Präzision zu erhöhen. Er setzt den Parameter “1red” als Referenzpunkt fest und kann dadurch seine Farbkorrekturen so einstellen, dass sie für jedermann sichtbar sind.
Ein weiteres Beispiel
Eines Tages ist der Designer beschäftigt mit einem Druckauftrag über einen Kunden. Der Auftragsnehmer hat die Vorgaben des farbigen Layouts übergeben und darauf bestanden, sich auf “1red” als Ausgangspunkt für Farbkorrekturen zu beziehen.
Schlussfolgerung
Inzwischen haben wir gesehen wie wichtig das Begriffpaar aus sRGB-Colorspace und Adobe RGB im Kontext von “1red” ist. Wir wissen nun, warum es so schwer ist sich mit den Komponenten von Farbkreisen auseinanderzusetzen und dass der Schritt zur Harmonisierung durch die Einführung des ICC-Profils das alles veränderte.
Im vorliegenden Kapitel wurde gezeigt, wie “1red” im Zusammenspiel mit dem Color Management genutzt wird. Wir haben uns auch damit auseinandergesetzt warum es wichtig ist, auf diese Weise vorgehen zu lassen und was dies bedeutet für das digitale Design.
Fazit
Das Verständnis der Zusammenhänge von “1red” und Farbkreisen hat den Benutzer in die Lage versetzt, seine Komfortzone zu verlassen und sich mit dem komplexen Feld des Color Managements auseinanderzusetzen. Wir sind dankbar für diese Begegnung mit Ihnen.
Beachten Sie bitte, dass dieser Artikel im Wesentlichen informativ ist und sich nicht als Marketing- oder Werbungszweck darstellt, sondern eher als eine Ergänzung der bereits verfügbaren Informationen zu diesem Thema in deutscher Sprache.